„Jetzt ist der richtige Moment für einen neuen Aufbruch“
15.03.2026
Wenige Tage vor der Stichwahl hat Bürgermeisterkandidat Stephan Katzbichler bei einer Veranstaltung im Restaurant Wolfachtal mit Deggendorfs Oberbürgermeister Dr. Christian Moser für einen Aufbruch in der Vilshofener Stadtpolitik geworben. Im Mittelpunkt standen mehr Dynamik, eine Politik des Zuhörens und neue Impulse für die Weiterentwicklung der Stadt.
CSU-Ortsvorsitzender MdL Stefan Meyer eröffnete die Veranstaltung und betonte die Bedeutung guter politischer Vernetzung. „Gerade für eine Stadt wie Vilshofen ist es wichtig, ein starkes Netzwerk zu haben“, sagte Meyer. Die CSU verfüge über Kontakte von der Kommune über den Freistaat bis nach Berlin und Brüssel.
Katzbichler berichtete von seinen Erfahrungen aus dem Wahlkampf. In den vergangenen Monaten habe er über 3000 Haushalte besucht und viele Gespräche mit Bürgern und Betrieben geführt. „Ich höre immer wieder: Die Menschen wünschen sich mehr Dynamik, neue Impulse und eine Politik, die zuhört“, sagte er. Seine Schlussfolgerung: „Jetzt ist der richtige Moment für einen neuen Aufbruch.“
Auch aus Gesprächen mit Unternehmern habe er wichtige Hinweise mitgenommen. „Einige Betriebe haben unsere Stadt in den vergangenen Jahren verlassen, andere stehen vor wichtigen Standortentscheidungen“, erklärte Katzbichler. Deshalb brauche Vilshofen einen noch engeren Austausch mit der heimischen Wirtschaft, um bestehende Unternehmen zu unterstützen und neue Entwicklungsperspektiven zu schaffen.
Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand das 100-Tage-Programm. Ein Schwerpunkt sei der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort. „Ich möchte gezielt das Gespräch suchen – mit den Beschäftigten der Stadt, mit den Stadträtinnen und Stadträten, mit Unternehmen, Vereinen und Ehrenamtlichen sowie mit Entscheidungsträgern in Behörden und Ministerien“, sagte Katzbichler.
Ein weiterer Punkt sei eine bürgernahe und moderne Verwaltung. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Verwaltung und Bauhof wolle er die gute Arbeit weiterentwickeln und den Bürgerservice stärken. „Das Rathaus ist für die Menschen da“, betonte Katzbichler. Dazu gehörten auch digitale Angebote und einfachere Verwaltungswege.
Zugleich brauche es einen klaren Fahrplan für zentrale Projekte – etwa für die Entwicklung der Innenstadt, die Zukunft des Berufsschulareals, ein Verkehrskonzept für alle Verkehrsteilnehmer sowie den Hochwasserschutz. „Worauf warten wir noch – wir müssen diese Themen endlich anpacken“, sagte Katzbichler.
Auch die Stadtteile wolle er stärker in den Blick nehmen. Als Beispiel nannte er das geplante Dorfhaus in Zeitlarn, für das die Landtagsabgeordneten Stefan Meyer und Christian Lindinger bereits 450 000 Euro Förderung aus der Fraktionsinitiative organisiert hätten. Auch in Sandbach gebe es den Wunsch nach einer Dorferneuerung. Katzbichler verwies dabei auf seine persönliche Verbindung: Sein Vater stamme aus Sandbach.
Sein politisches Selbstverständnis beschrieb er so: „Ich sehe mich als Problemlöser und Möglichmacher. Ich frage nicht zuerst, warum etwas nicht geht – sondern wie wir es möglich machen.“ Zugleich betonte er: „Nach vielen Jahren tut unserer Stadt auch ein neuer Blick von außen gut.“
Unterstützung erhielt er vom Deggendorfer Oberbürgermeister Dr. Christian Moser. „Als größte Stadt im Landkreis hat man immer auch eine gewisse Ausstrahlung auf die Region“, sagte Moser. „Deshalb brauchen wir starke Städte entlang der Donau.“ Er zeigte sich überzeugt: „Ich vertraue darauf, dass Stephan Katzbichler Vilshofen mit neuen Ideen weiterentwickeln wird.“
Zum Schluss bedankte sich Katzbichler für das Vertrauen im ersten Wahlgang. „26,3 Prozent sind ein starkes Signal und dafür bin ich sehr dankbar“, sagte er. Zugleich habe das Ergebnis gezeigt, „dass sich eine deutliche Mehrheit für Veränderung ausgesprochen hat.“
Mit Blick auf die Stichwahl erklärte er abschließend: „Es geht um die Zukunft unserer Stadt – und ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen.“
