📍 Treffen Sie uns vor Ort – alle Termine unter "Start"

Mitglied werden

Auch Sandbach braucht eine Dorferneuerung

04.03.2026

Mit Petra Anzenberger hat der Ortsteil Sandbach diesmal eine Stadtratskandidatin auf einem aussichtsreichen Listenplatz. Beim CSU-Zukunftsstammtisch in Seestetten begrüßte sie zahlreiche Besucher sowie drei Referenten mit dem Vornamen Stefan, die über ihre Vorstellungen für die kommenden Kommunalwahlen informierten.

Als 2. Vorsitzende der Dorfgemeinschaft gab Anzenberger zunächst einen kurzen Überblick über den Stand der Dorferneuerung. Ab nächster Woche werden die Tiefbau- und Pflasterarbeiten fortgesetzt. Damit verbunden ist allerdings erneut eine Sperrung der Wimmstraße mit Umleitung über Ratzing.

CSU-Ortsvorsitzender und Landtagsabgeordneter Stefan Meyer betonte anschließend die große Bedeutung der Kommunalwahl. Er sprach allen Kandidatinnen und Kandidaten Respekt aus, die sich ehrenamtlich und aus Überzeugung für ihre Heimat engagieren. Mehrere anwesende Kandidaten nutzten die Gelegenheit, sich und ihre Motivation kurz vorzustellen.

Bürgermeisterkandidat Stephan Katzbichler stellte anschließend die Grundzüge seines Programms „Zukunft – Anpacken – Vilshofen“ vor. Ausgangspunkt sei die Frage: Wo stehen wir und wo wollen wir hin? Vilshofen habe großes Potenzial, dieses müsse jedoch gezielt genutzt werden. Dabei ging er auch auf die finanzielle Situation der Stadt ein und erläuterte die Bedeutung von Steuerkraft und staatlichen Schlüsselzuweisungen.

Positiv hob Katzbichler die Fortschritte der Dorferneuerung in Seestetten hervor. Sie zeigten, was möglich ist, wenn sich Bürgerinnen und Bürger engagieren und gemeinsam Fördermittel einwerben. Gleichzeitig bestehe weiterhin Handlungsbedarf – etwa beim zunehmend verfallenden Gebäude neben der neuen Dorfmitte oder am westlichen Dorfeingang.

Auch für Sandbach sieht Katzbichler klare Aufgaben: die Sanierung der Turnhalle, die Aktivierung von Leerständen im Ortskern sowie die Nutzung vorhandener Förderprogramme. Zudem müsse dringend neues Bauland geschaffen werden. Die geplante Ausweisung von Sandbach-Ost müsse nun zügig umgesetzt werden, damit junge Familien wieder Perspektiven vor Ort finden.

Deutlich positionierte sich Katzbichler außerdem gegen den geplanten Kiesabbau am Marterberg. Die CSU habe im Stadtrat klar dagegen gestimmt, da es sich um schützenswerte Hangflächen handle und kein Kiesmangel bestehe.

Als Gast berichtete Ortenburgs Bürgermeister Stefan Lang von seinen Erfahrungen aus der kommunalen Praxis. Sein Ziel sei es gewesen, die wirtschaftliche Stärke seiner Gemeinde zu erhöhen und möglichst unabhängig von staatlichen Schlüsselzuweisungen zu werden. Entscheidend seien dabei eine aktive Wirtschaftspolitik, die Ansiedlung von Betrieben und die konsequente Nutzung vorhandener Förderprogramme.

Lang betonte, viele Fördermittel stünden bereit – sie müssten jedoch auch beantragt werden. Als Beispiel nannte er die erfolgreiche Sanierung des Freibads in Unteriglbach mit staatlicher Unterstützung. Ebenso wichtig sei es, Grundstücksgeschäfte möglichst in kommunaler Hand zu halten, um bezahlbares Bauland zu sichern.

Abschließend ermutigte Lang den Vilshofener Bürgermeisterkandidaten, seinen eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen, und sagte ihm im Falle seiner Wahl Unterstützung zu.

Sie erläuterten in ihren Redebeiträgen, was in Vilshofen und speziell in Sandbach/Seestetten anders und besser werden muss (v.li. Bürgermeister und Kreisrat Stefan Lang aus Ortenburg, MdL und CSU-Chef Stefan Lang, örtliche Stadtratskandidatin Petra Anzenberger, Bürgermeisterkandidat Stephan Katzbichler und Teilbereichssprecher Robert Anzenberger.