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CSU-Fraktion: Volksfest braucht langfristig zwei große Festzelte"

24.07.2026

Die Zukunft des Weißbierzelts stand im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen der CSU-Stadtratsfraktion und Katharina sowie Simon Stiepani vom Gasthof Wolferstetter am Stadtplatz. Bereits bevor öffentlich bekannt wurde, dass es beim diesjährigen Volksfest kein eigenständiges Weißbierzelt, sondern stattdessen ein deutlich kleineres Erweiterungszelt im Anschluss an den „Fuchsbau“ geben wird, informierten sich die Stadträte über das Zukunftskonzept der Familie Stiepani für eine langfristige Weiterentwicklung des insbesondere bei jüngeren Besuchern beliebten Zeltes.

Nach dem krankheitsbedingten Rückzug des bisherigen Betreibers Stephan Kroneder habe die Familie Stiepani gegenüber der Stadt ihre grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, das Weißbierzelt am bisherigen Standort bereits heuer unter bestimmten Voraussetzungen zu übernehmen. Für dieses Jahr wäre eine Übergangslösung ohne eigene Festküche vorgesehen gewesen. Parallel dazu habe die Familie Stiepani bereits konkrete Planungen für die kommenden Jahre erarbeitet. Diese sehen unter anderem eine hochwertige Zeltgestaltung mit rund 2.000 Sitzplätzen, einer zentralen Bühne sowie einem vergrößerten Biergarten vor. Zudem soll eine eigene klassische Volksfestküche das Angebot zusätzlich bereichern.

Wie Simon Stiepani erläuterte, sei die Idee mit dem Ziel entstanden, ein Festzelt zu schaffen, das sowohl traditionelle Volksfestbesucher als auch jüngere Gäste anspricht. „Wir wollen bewusst kein reines Partyzelt, sondern ein Festzelt für alle Generationen. Tagsüber sollen Gemütlichkeit, Blasmusik und Wirtshausatmosphäre im Mittelpunkt stehen, während am Abend ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit bekannten Showbands für Stimmung sorgt.“

Für Katharina Stiepani steht dabei vor allem der Charakter des Volksfestes im Mittelpunkt. „Das Vilshofener Volksfest ist für uns eine Herzensangelegenheit. Gerade weil es eine so traditionsreiche Veranstaltung ist, möchten wir diese Tradition mit neuen Ideen weiterentwickeln. Mit einer ansprechenden Zeltdekoration, viel Holz, stilvollen Boxen, einem modernen Barbereich und einem großzügigen Biergarten möchten wir das Volksfest um ein attraktives Angebot ergänzen.“

Die CSU-Fraktion zeigte sich von den vorgestellten Plänen angetan. Besonders die Bereitschaft eines regionalen Familienbetriebs, sich langfristig mit einem durchdachten Konzept und erheblichen Investitionen in die Zukunft des Volksfestes einzubringen, sei bemerkenswert. „Die vorgestellten Pläne würden unser Volksfest bereichern und seine Attraktivität weiter steigern“, ist 3. Bürgermeister Stephan Katzbichler überzeugt.

Für die CSU-Fraktion unterstreichen die vorgestellten Pläne, wie wichtig eine langfristige Perspektive für das Volksfest ist. „Die diesjährige Situation mit nur einem großen Festzelt und dem damit verbundenen geringeren Platzangebot muss eine Ausnahme bleiben und darf keinesfalls zum Dauerzustand werden“, macht CSU-Fraktionsvorsitzender Markus Kühnert deutlich. „Neben dem Festzelt der Brauerei Wolferstetter und dem beliebten „Fuchsbau“ braucht es auch künftig wieder ein zweites großes Festzelt. Gerade unterschiedliche Konzepte machen den besonderen Reiz unseres Volksfestes aus und sprechen verschiedene Besuchergruppen an.“

Nach dem diesjährigen Volksfest müsse deshalb aus Sicht der CSU-Fraktion bereits im September im Stadtrat und mit allen Beteiligten über die künftige Ausrichtung des Volksfestes beraten werden. „Unser Ziel muss es sein, das Vilshofener Volksfest Jahr für Jahr attraktiver zu machen. Davon profitieren am Ende alle – die Besucher, die Schausteller und Fieranten, die Festwirte und nicht zuletzt unsere Stadt. Deshalb sollten wir nach dem Volksfest gemeinsam darüber sprechen, wie wir die Weichen für die kommenden Jahre stellen“, betont Stephan Katzbichler.

Aus Sicht der CSU-Fraktion bieten die Pläne der Familie Stiepani wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Volksfestes. „Gleichzeitig sind wir offen für weitere tragfähige Konzepte interessierter Gastronomen. Entscheidend ist, dass langfristig wieder zwei attraktive große Festzelte das Volksfest bereichern und wir unser Sechs-Tage-Rennen nachhaltig weiterentwickeln“, so der 3. Bürgermeister.

„Wir wollen das Volksfest mit einem attraktiven Angebot langfristig bereichern.“ Katharina und Simon Stiepani (r., Mitte) stellten der CSU-Stadtratsfraktion ihr Konzept für einen Neustart des bisherigen Weißbierzeltes vor. Die Stadträte (v.l.) Frank Gutsmidl, Fraktionsvorsitzender Markus Kühnert, Maria Rauch, Carmen Anthuber, 3. Bürgermeister Stephan Katzbichler und Dr. Robert Metzler zeigten sich angetan von den Plänen.