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Traditionelles Fischessen: Finanzen und Wirtschaft in den Mittelpunkt

27.02.2026

Zum traditionellen Fischessen des CSU-Teilbereichs Albersdorf konnte Sprecher Franz-Josef Kapfhammer im vollbesetzten Wirtshaus zur Wurz’n in Schmalhof neben Bürgermeisterkandidat Stephan Katzbichler auch Bundestagsabgeordneten Hans Koller, Landtagsabgeordneten Stefan Meyer, die Stadträte Markus Kühnert, Maria Rauch, Robert Metzler und Katrin Knollmüller, Altbürgermeister Georg Krenn sowie den Eginger Bürgermeisterkandidaten Heinrich Rauscher und zahlreiche Stadtratskandidaten begrüßen.
„In wenigen Tagen sind Kommunalwahlen – die wichtigsten Wahlen überhaupt, weil es um unsere direkte Heimat geht“, betonte Stefan Meyer in seinem Grußwort. Er warb für das CSU-Team, das sich aus unterschiedlichen Berufsgruppen und vielfältigem ehrenamtlichem Engagement zusammensetze, appellierte an den Zusammenhalt der Demokraten und rief zur Wahlbeteiligung am 8. März auf. Extremistische Positionen hätten in der Kommunalpolitik keinen Platz.

Im Anschluss stellte Bürgermeisterkandidat Stephan Katzbichler die kommunalpolitischen Herausforderungen in den Mittelpunkt. „Hier entscheiden wir nicht über Brüssel, Berlin oder München, sondern darüber, wie sich unsere Stadt in den kommenden Jahren entwickelt“, sagte er. Die Kommunalwahl sei eine Persönlichkeitswahl, bei der Verantwortung und Glaubwürdigkeit vor Ort entscheidend seien. Ziel müsse es sein, über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg das Beste für Vilshofen zu erreichen.

Mit Blick auf die städtischen Finanzen verwies Katzbichler darauf, dass die Verschuldung der Stadt in den vergangenen zehn Jahren – begünstigt durch die gute konjunkturelle Lage – auf knapp vier Millionen Euro reduziert worden sei. In eine Gesamtbetrachtung müssten jedoch auch die Verbindlichkeiten der Stadtwerke als hundertprozentige Tochter einbezogen werden. Damit liege der Schuldenstand insgesamt bei gut elf Millionen Euro.
Zudem habe die hohe Schlüsselzuweisung des Freistaats – zuletzt 6,6 Millionen Euro – wesentlich zur Entlastung des laufenden Haushalts beigetragen. „Ob diese Mittel dauerhaft in dieser Höhe fließen, kann niemand garantieren. Deshalb müssen wir unsere Aufgaben langfristig aus eigener Finanzkraft bewältigen“, so Katzbichler.

Es gehe nicht um Alarmismus, sondern um eine sachliche Bewertung der Lage. „Wir dürfen weder schönreden noch schwarzmalen. Klar ist aber: Es gibt Handlungsbedarf“, stellte er fest. Nur mit einer realistischen Einschätzung lasse sich der finanzielle Handlungsspielraum der Stadt nachhaltig sichern.

Auch die Entwicklung am Arbeitsmarkt müsse differenziert betrachtet werden. Zwar habe Vilshofen seit 2016 rund ein Viertel mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verzeichnet, was auch dem starken Wachstum der niederbayerischen Wirtschaft geschuldet sei. Während im Handel seit 2021 rund 400 Stellen hinzugekommen seien, seien im gleichen Zeitraum jedoch über 200 gut bezahlte Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe verloren gegangen. „Diesen Trend müssen wir stoppen und umkehren“, betonte Katzbichler. Er sprach sich unter anderem für einen „Lotsenservice“ im Rathaus für Gewerbetreibende sowie für einen engen Austausch zwischen Rathausspitze und Unternehmen aus.

„Am 8. März entscheiden wir darüber, wer die Verantwortung für unsere Stadt in den kommenden Jahren trägt. Gemeinsam mit meinem Kandidatenteam stehe ich dafür, die anstehenden Zukunftsfragen klar und entschlossen anzugehen“, betonte Katzbichler abschließend.

Traditionelles Fischessen: Finanzen und Wirtschaft in den Mittelpunkt