Zeitlarn: Breite Unterstützung für Dorfhaus beim CSU-Zukunftsstammtisch
01.03.2026
Voll besetzt war der Saal des Restaurants Wolfachtal beim Zukunftsstammtisch der CSU. Zahlreiche Zeitlarner nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit Bürgermeisterkandidat Stephan Katzbichler, den Kreisräten Stefan Lang und Georg Krenn, Altlandrat Franz Meyer sowie Landtagsabgeordnetem Stefan Meyer. Unter den Gästen befanden sich neben zahlreichen Stadtratskandidaten die Stadträte Maria Rauch, Markus Kühnert und Robert Metzler sowie Vertreter sämtlicher Zeitlarner Vereine – ein deutliches Signal, wie groß das Interesse am geplanten Dorfhaus und an der Zukunft des Stadtteils ist.
Eröffnet wurde der Abend von Jörg Baumann, CSU-Stadtratskandidat für Zeitlarn. In seiner Rolle als Vertreter der örtlichen Vereine machte er deutlich, wie wichtig ein gemeinsamer Treffpunkt für das gesellschaftliche Leben sei. Das geplante Dorfhaus sei ein zentrales Anliegen vieler Vereine und werde seit Längerem intensiv diskutiert. Die Vorstellung der Kandidaten übernahm anschließend Ortsvorsitzender Stefan Meyer. Er betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Stadt, Landkreis und Freistaat und sicherte dem Projekt seine Unterstützung ausdrücklich zu.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Zukunft Zeitlarns – insbesondere die Schaffung eines Dorfhauses. Katzbichler sprach sich klar für das Vorhaben aus und bezeichnete es als „eine einmalige Chance für Zeitlarn, die wir nutzen müssen“. Treffpunkte seien entscheidend für ein lebendiges Vereinsleben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Unsere Vereine brauchen verlässliche Räume. Ohne geeignete Treffpunkte geraten Ehrenamt und Dorfgemeinschaft langfristig unter Druck“, sagte er. Gemeinsam mit Landtagsabgeordnetem Stefan Meyer wolle er das Projekt weiter voranbringen. „Gerade bei größeren Vorhaben entscheidet ein starkes Netzwerk über den Erfolg. Wenn alle politischen Ebenen an einem Strang ziehen, steigen die Chancen auf Fördermittel und eine zügige Umsetzung erheblich“, so Katzbichler. Darum müsse das Dorfhaus in jedem Fall im städtischen Haushalt 2026 verankert werden – nur so lasse sich der Anspruch auf Fördermittel rechtzeitig sichern.
Unterstützung kam auch von Kreisrat Stefan Lang, zugleich Bürgermeister des Marktes Ortenburg. Er berichtete von seinen Erfahrungen beim erfolgreichen Bau eines Dorfhauses im Ortenburger Ortsteil Holzkirchen. Neben politischer Unterstützung sei vor allem das Engagement vor Ort entscheidend: „Es braucht einen Dorfverein, der das Projekt trägt, organisiert und sich um das Haus auch wirklich annimmt“, so Lang. Zugleich betonte er, wie wichtig es sei, die Vielzahl an bestehenden Förderprogrammen sorgfältig zu prüfen und konsequent zu nutzen. „Man muss die Programme durchforsten und durchkämmen – oft ergeben sich gerade in der Kombination verschiedener Fördertöpfe realistische Finanzierungsmöglichkeiten“, erklärte Lang.
Mit Blick auf die Entwicklung der Stadtteile bekräftigte Katzbichler zudem einen Grundsatz, an dem er festhalten wolle: Neue Baugebiete sollen nur dann ausgewiesen werden, wenn sich die Flächen im Eigentum der Stadt befinden. „Nur so können wir Bodenspekulation verhindern und Baulandpreise für unsere einheimischen Familien bezahlbar halten“, sagte er. Ziel müsse es sein, jungen Menschen vor Ort Perspektiven zu bieten und die Attraktivität der Stadtteile nachhaltig zu sichern. „Wenn wir das vorrangig Investoren überlassen, verlieren wir die Steuerungsmöglichkeit – das wäre langfristig ein Eigentor für die Stadt und ihre Bürger“, betonte Katzbichler.
Altlandrat Franz Meyer unterstrich in seinem Beitrag die Bedeutung einer starken Vertretung aus dem Vilshofener Raum im Kreistag. Gerade bei Förderprojekten und größeren Investitionen sei es wichtig, dass der Altlandkreis Vilshofen geschlossen auftrete und seine Anliegen mit Nachdruck vertrete. „Wer im Kreistag Gewicht haben will, braucht Geschlossenheit und eine klare Stimme für die eigenen Interessen“, betonte Meyer. Nur so könne sichergestellt werden, dass wichtige Projekte für Stadt und Stadtteile auch auf Landkreisebene die notwendige Unterstützung erhalten.
